Ab heute könnte es starten: meine Einarbeitung in Grundlagen von Antriebstechnik im Modellbau. Damit meine ich den Umgang mit kleinen Elektromotoren und vor allem der Übertragung von Bewegungen via z.B. Zahnräder, Kegelräder, Achswellen, etc., etc. In diesem Bereich der Mechanik habe ich nur sehr rudimentäre Erfahrungen.
Ab heute, weil gerade zwei Lieferungen eingetroffen sind mit diversen, auf Verdacht bestellten Grundmaterialien. Besonders angetan hat es mir der MicroMotor. Der läuft nahezu unhörbar, schluckt nur 60 mA und scheint doch zwecks seines am Ausgang langsam drehenden Getriebes eine ziemliche Kraft zu haben.
Erstes Projekt wird das Erstellen eines Drehtellers und des entsprechenden Antriebes dafür. Ein PIC ist anfangs noch nicht dabei, aber das wird sich voraussichtlich fix ändern, schließlich soll das Alles irgendwie gesteuert werden.
Grüße, picass
grundmaterial.jpgmicromotor.jpg
Ich verwende auch solche Micromotoren für den automatischen Aufzug meiner Holzuhren. (Bilder kann ich gerne nachreichen.)
Es gibt da ja 2 Ausführungen: High-Power mit Kohlebürsten und und Low-Power mit Metallbürsten.
Was ich aber sagen wollte: Pass' beim Anschrauben auf, mindestens eine der M1,6-Schrauben darf nicht zu lang sein, sonst drückt sie auf ein Zahnrad und blockiert das Getriebe.
Laut Datenblatt dürfen nur 1,3mm überstehen.
PICkel
@picass Na dann viel Spaß, mit dieser Vielzahl an Emotoren, Getrieben u.a.! Da wartet eine Vielfalt an Möglichkeiten darauf von Dir entdeckt und angewendet zu werden!
Pack's an! Gruß Ottmar
@Ottmar hatte einen Fred neu angelegt, in welchem es um die Entwicklung der Steuerung für einen ,,robot car" ging und das Prog sollte in Assembler ausgeführt sein. Etliche meiner Grundlagenbeiträge hatte ich dort eingestellt, möchte nun aber doch hier weiter machen, um den Fred von Ottmar nicht weiter vom Ursprungsthema weg zu führen.
Bei meinem Kettenfahrzeug stünde nun der Einsatz einer Fernsteuerung (FS) an. Dazu habe ich mir in Fernost wild auf Verdacht und vorwiegend, weil es so billig/preiswert erschien, eine Fernsteuerung für 12 € geschossen. Die kam frisch an und entpuppte sich zunächst als funktionsfähig, was ja mal nett ist. Die FS verfügt über drei Kanäle. Auf dem Steuerpult gibt es zwei Hebel (re u. li), welche sich nach vorne oder nach hinten bewegen lassen und dann noch zwei Knöpfe mit der Beschriftung ,,up" u. ,,down".
Die Empfängerplatine wird nun aus meiner Sicht interessant. Im schmalen Bereich von roter LED bis zum Quarz sitzt der Empfangsteil mit der Stummelantenne. Im mittleren Bereich sitzen 3 ICs mit wundersamer Eigenschaft: jedes IC enthält einen belastbaren (ca. 1,4 A) Ausgangstreiber für einen Motor und dieser Ausgang – genauer: die zwei verbundenen Kontakte in der blauen Anschlussleiste – wird per FS umgeschaltet, rsp. umgepolt. Heraus kommt eine 3-Kanal-FS, welche mit geringstem Bauteileaufwand 3 Motoren unabhängig voneinander und gleichzig ansteuern und die Motoren halt umpolen kann. Solche ICs kannte ich noch nicht, mords flott, das. Könnte zur Steuerung eines Kettenfahrzeugs gut passen. Der Praxiseinsatz steht noch aus.
Grüße, picass
fernsteuerung1.jpgfernsteuerung2.jpg
Datenblatt TA6586 (https://www.micros.com.pl/mediaserver/UITA6586_0001.pdf)
Anwendungen (https://docs.sunfounder.com/projects/kepler-kit-de/de/latest/component/component_ta6585.html)
Hallo. es geht voran!
Sieht ja niedlich aus. Möglicherweise lässt sich ein Steuerknüppel um 90° zwecks Kurvensteuerung drehen.
Im Datenblatt des TA6586 wird ja ordentlich mit Amperes geprotzt (5/7A). Ab 130° wird abgeschaltet. Leider wird die Höhe der Sättigungsspannug nichts ausgesagt. könnte man ja messen.
I
Mit 1,4A könnte das ohne KK noch gut funktionieren.
Auf jeden Fall drücke ich Dir die Daumen, dass Deine Raupe bald in Betrieb gehen wird.
Bin ja gespannt und viel Spass!
Gruss Ottmar
Sieht viel versprechend aus für den Preis.
Habe mal solche funk Module gefunden aber aufgrund von zu viel anderem gedönse nicht gekauft oder getestet.
Siehe auch:
Hailege 4pcs NRF24L01+ 2.4G Wireless Transceiver Module Wireless Transceiver Radio Transceiver Module RF PI ARM Model Wireless 200M
ich hatte überlegt eine 8 Kanal Fernsteuerung mit empfänger zu zu legen und die impulslänge per pic dann Abtasten und dann die Signale entsprechend umwandeln. Bis dahin dauert es aber noch.
Würde es auch schick finden wenn ich Daten zurück bekommen würde...
@Ottmar : Danke für die Einstellung des Datenblattes, allein: ich hatte es schon! >:D
Die Steuerung meines Kettenfahrzeugs soll ja nicht mit rechts-links erfolgen, sondern mehr "Gas" auf einer der beiden Ketten.
@Cobra : Diese 3-Kanal-Fernsteuerung bedient ja nur rudimentäre Funktionen. Werde in den nächsten Tagen mal nach einer FS mit mehr Funktionen schauen, das dauert aber noch etwas. Bis dahin starte ich just jetzt den Versuch, mit dieser FS klar zu kommen und daher nachfolgender, vorbereiteter Beitrag:
Bräuchte mal einen Tipp, Oberthema wäre ferngesteuerter Motor.
Meine neu angeschaffte 3-Kanal-Fernsteuerung (3KF) soll in dieser Weise in Betrieb genommen werden: jeder der beiden seitlichen Mini-Knüppel (MK) lässt sich je nach vorne oder hinten bewegen. Entsprechend bietet sich an, mit dem linken MK auf dem Raupenfahrzeug (RF) den Motor für die linke Kette zu beharken und entsprechend rechts. Weil keine analoge Übertragung möglich ist, muss die Steigerung der Motorumdrehungen anders erreicht werden. Is klar: je länger man den Hebel z.B. nach vorne drückt, desto schneller soll der Karren werden.
Gettz wäre wahrscheinlich der richtige Zeitpunkt in meinem RF-Projekt, doch einen PIC einzusetzen. Die Erzeugung der astabilen Rechtecke für den direkten Betrieb des Motors möchte ich zunächst noch auf der diskreten, vorhandenen Platine mit den beiden 555-er belassen. Das funktioniert soweit und ich möchte die Programmierung langsam aufbauen, daher diese Funktion am PIC noch außen vor lassen.
Aber die Geschwindigkeitsregelung läuft ja letztlich so, dass mittels der Drehbewegung eines Potis ein 555-er halt unterschiedlich schnell einen C auf lädt. Genau dieses Aufladen des ICs lässt sich ja sicher über die Ausgabe einer analogen Spannung über den PIC handhaben. Wäre es technisch gleich, müsste ein Widerstand in der Größe verändert werden.
Jetzt der Punkt: wie kann oder muss der PIC angesprochen werden, um über den nur digitalen ,,Ein-oder Aus" Zustand der 3KF die Höhe der analogen Spannung an seinem Ausgangsmodul zu verändern, oder halt die Veränderung eines Widerstandes zu simulieren? Ist mir im Moment nicht klar. Es geht mir nicht um fertige Programmschnipsel, sonder um die Beschreibung des Weges.
Grüße, picass
Hi picass,
wenn ich so sehe wie Du mit aller Gewalt "das Pferd von hinten aufzäumen" willst, kann ich es einfach nicht lassen, Dir weiter klar machen zu wollen, daß die einfachste Antriebssteuerung uber das PWM-MODUL (CCPxCON) einer MCU zu machen ist. Z.B 18f4520 oder nimm so wie ich, einen 16f1936 Hauptsache 2 PWM- MODULE (nein nicht 18f14k22, der hat nur ein PWM-Modul).
Ich habe ja schon mal ein Muster zur PWM-Initialsierung hierzu gepostet und im Inetz schwirren genug tutorials herum.
Hab' Mut, greif's an!
daumen_hoch daumen_hoch
Ich bin davon ausgegangen das deine Fernbedienung bereits ein "Analoges" Signal fürdie Motoren aussgibt. ?
Muss zugeben habe mir das Datenblatt nicht genau angeschaut, habe grade genug eigene Datenblätter zum lesen hier :D
Die "Standard" Variante wären ja die 50Hz Signale (soweit ich das noch im Kopf habe: 0,9ms Rückwärts || 1ms Stillstand || 1,1-2ms Vorwärts) Die Impulslänge müsste man dann einlesen,auswerten und deine PWM, Analog Output oder was auch immer danach ausrichten.
Aber wie gesagt für mich sieht es ehr so aus als ob der "Verbraucher" nur noch am Empfänger angeschlossen werden muss sowie dessen Versorgung.
Das umwandeln wird also bereits übernommen.
Wie ich mich kenne würde ich bestenfalls ein Multimeter,Osz oder sowas mal anklemmen und schauen was passiert wenn man am Knüppel dreht.
Oder, die vermutlich wahrscheinlichere Variante: Eine Lampe o.ä. anschließen, Netzgerät auf 0,1mA stellen und Knüppel bewegen :P
Viel Erfolg, und Berichte mal was genau bei dem Empfänger raus kommt.
Cobra
Nein, die Funke funkt keine analogen Signale. Gerade eben mit dem Oszi überprüft: einwandfreie Signale, aber nur voll glatte Gleichspannung.
@Cobra : Frei nach dem Motto:"zwei Kluge, ein Gedanke" hatte ich zum ersten Test der Funke an jeden der drei Ausgänge zwei anti-gepolte LEDs ran geknipst. Damit auch ein ordentlicher Laststrom fließt, griff ich nicht zu den modernen 1-mA-hell-leuchtenden-LEDs, sondern in die hinterste Schublade mit den dunnemals zuerst beschafften LEDs. Dann vorsorglich einen 1 kO-R dran: nix zu sehen! :( Dann ein 500 O-R daran: nix zu sehen! :o Aha: kaputt ! Nächste LED dran, auch kaputt! :-[ Bei der Dritten keimte ein Verdacht..... und ja, da muss ein 100 O-R vor, damit die leuchten. Dieses Leuchten ist aber sehr schummerig, trotz 30 mA Strom! Au man, das waren noch Zeiten, also LED-Zeiten!
Halte meine Finger gerade wieder in den Fernsteuerbereich und verfolge eine Idee, wie hardwaremäßig vorgegangen werden könnte. Es gilt – wie geschildert – die zwei gegensätzlich gepolten digitalen Ausgangssignale irgendwie dazu zu überreden, die Länge der Rechteckimpulse zu verändern. Das Steckbrett wartet schon....
Bei die Gelegenheit ;) : bin hochgradig froh, in diesem Forum zu sein und nicht in dem ,,ganz Großen". Da wären schon längst solche Nettigkeiten gereicht worden wie: ,,borniert" / ,,mit dem Kopf gegen die Wand" / ,,beratungsresistent". Stattdessen wird hier mit einem freundlichen ,,....kann ich es einfach nicht lassen, Dir weiter klar machen zu wollen, daß......." aufgewartet und zum Ende der Kommentierung noch eine gute Prise an Aufmunterung gereicht und Vertrauen in die Fähigkeit zur Lösung versichert!
Nein, das betreibe ich – zumindest nicht bewusst - als Egotrip, die Gründe für mein Noch-Beharren auf einer Hardware-Lösung sind andere: wenn ich die Wahl haben zwischen Hardware und Software, werde ich immer die Hardware bevorzugen. Das war früher ausschließlich so, hat sich nur laaaaaangsamst geändert und wird wohl lange noch so bleiben. Und: es existiert ja bereits eine beachtliche Ausstattung an Hardwaremodulen, die sollen – wenn vorhanden – nicht gleich wieder entsorgt werden. Der Lötkolben......, der turnt mich einfach an, auch wenn es ein stonealter Weller ist, welcher mir zunehmend Probleme bereitet.
Aber,
@Ottmar , ich habe mir nochmal dein angesprochenes Beispiel für PWM down geladen, es ausgedruckt und auch gelesen, mir danach aus dem Datenblatt für ,,meinen" PIC18F14K22 über 20 Seiten über ,,Capture/Compare/PWM" ausgedruckt und auch im Inet nach z.B. Tutorial-PWM und Codebeispielen geschaut. Gefunden in Assembler hatte ich nur eines, aber lass ma. Kann ja gut sein, dass es hardwaremäßig scheitert oder zu aufwendig wird, spätestens dann....... Ach ja, der passende µC mit zwei PWM-Modulen ist auch schon ausgeschaut: einer der PIC18F22bis26K22 wird es werden.
Grüße, picass
fernsteuerung3.jpg
Wie der Empfänger gibt echt nur Vollgas immer raus? Wofür dann die Knüppel?
So ganz verstehen tu ich da die funke nicht.
Oder sind das keine Knüppel mit Poti sondern quasi 2 Schalter die gedrückt werden? Wenn dem so ist könnte man versuchen Impulse zu erzeugen und so die Geschwindigkeit vorgeben. Ob das dann auch gut funktioniert...
Irgendwo habe ich ein Assembler programm liegen wo ein dc Motor die Drehzahl mit Poti eingestellt werden konnte. Bei interesse kann ich mal das raus suchen. Wie tauglich das ist kann ich aber nicht sagen.
Und ja, ich genieße auch sehr die Stimmung hier.
Gruß
Cobra
Hi picass,
Anbei eine Anregung wie man aus dem Ausgangspuls z.B. eines RC-Empfängers eine von Aus über Teillast bis Voll durchgeschaltet PWM gewinnen kann. Ist nicht alles nur auf meinem Mi....fen gewachsen.
daumen_hoch Gruss Ottmar
@Ottmar Danke, aber das ist viel zu aufwendig und wenn das erst noch in der Praxis ausexperimentiert werden müsste, schlicht zu komplex.
In Sachen ,,Fernsteuerung" komme ich nur mühsam vorwärts, auch wenn eine Lösung zumindest theoretisch in Sicht ist.
Der Hauptknackpunkt ist das ausschließlich digitale Sendungssystem Marke ,,Kerze an oder Kerze aus". Wenn – wie vorgeschlagen – ein PIC die analogen Werte der Schiebepotis aufnehmen sollte, dann kann er die ja nur in ein serielles Datenformat umwandeln. Dieses müsste dann an die Handfunke gegeben werden, will sagen, die Funktion der Knüppel übernehmen. Es müssten dann seriell Datenpakete mit variabler Pulslänge seriell gefunkt werden. Das Gehäuse des Senders hatte ich noch nicht offen.
Diese Signale müssten aber dann auf der Empfangsseite wiederum von einem PIC decodiert werden. Ob sich der Aufwand lohnt?
Habe heute mal nach fertigen Fernsteuerungen geschaut, welche in der Lage sind, proportionale Signale zu übermitteln. Da hätte ich zwei Beispiele:
https://www.conrad.de/de/p/reely-ht-4-hand-fernsteuerung-2-4-ghz-anzahl-kanaele-4-inkl-empfaenger-1310036.html
https://www.ebay.de/itm/386104779262?gad_source=1&mkevt=1&mkcid=1&mkrid=707-53477-19255-0&campid=5338748320&toolid=20006&customid=1HCzRIMcAAAA1S3kFof7p9NRCvwwAAAAAA
Wäre es nicht angeratener, so'n Teil zu verwenden, um nicht solange auf der Stelle zu treten?
Grüße, picass
Ich würde die 6 Kanal nehmen.
Ich denke man wird die Kanäle bei Eigenbau, insbesondere bei Roboter brauchen.
Persönlich will ich mir später eine 8 Kanal holen. Dies dauert aber noch.
Ja, die erträumte "End"-Version mit drehbarem Cameramodul würde auch bei meiner Raupe mit 6 Kanälen zu eng ausgestattet sein, da wären 8 Kanäle besser.
Eine ganz wichtige Frage wollte ich an meinen vorigen Beitrag noch angehängt haben:
was für ein Signal käme denn aus dem Empfangsmodul bei denjenigen Kanälen raus, welche als "proportional" beschrieben werden? Ist das ein lupenreines Analog-Signal, welches bei geringem Knüppel knüppeln eine geringe Spannung zur Verfügung stellt und entsprechend - oder wäre das ein serielles Gemisch Marke Standard des Herstellers der Funke?
Grüße, picass
Das ist ein pwm Signal von 50hz welches dann ein Impuls von 1ms (aus, stillstand) bis 2ms (voll Gas) hat. Die restlichen 18-19ms ist dann Pause.
Daher wirst du entweder Ottmars analoge Lösung oder ein pic nehmen um die Signale für deine Antriebe zu wandeln. Oder du holst dir Gleichstrom regler. Z. B. Sowas:
Brushed controller (https://www.amazon.de/RUIZHI-St%C3%BCck-Geschwindigkeitsregler-Geb%C3%BCrsteten-Bremse/dp/B08RMXXCRK/ref=asc_df_B08RMXXCRK/?tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=500866984472&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=11399199343421701157&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=m&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9044190&hvtargid=pla-1151323970139&psc=1&mcid=03d44c4a8ff43783a251dc190d746505&th=1&psc=1)
Wegen Leistung usw. Musst du natürlich schauen.
Hallelujah!
Ihr merkt, dass ich von dieser ganzen Fernsteuermaterie ca. minus 0,8 Ahnung habe. :(
Da denkt man, eine "fertige" Fernsteuerung plus Empfänger zu kaufen, würde gleich alles regeln. Gettz Butter bei die Fische:
Conrad bietet ja so'ne 10-Kanal-FS an, also Sender plus Empfänger. Dann noch für jeden Motor solche Minischaltung wie von Cobra frisch verlinkt und dann könnte man jeden der beiden Antriebsmotore der Raupe damit in Betrieb nehmen?
Bin gerade in Stimmung, den Knoten dieserart zu durchschlagen. Meine Geheimlösung macht zwar Fortschritte, aber das dauerd mir inzwischen vieeeeeeel zu lange.
Was bräuchte man denn noch, um mithilfe anderer Kanäle dieser 10-k-FS nur was zu schalten, z.B. Licht an?
Eine Anlage zeigt einen Ausschnitt aus der recht ausführlichen, nicht in Chinesisch, sondern schlichtem Deutsch gehaltenen Anleitung für diese 10-k-FS und dort in Bild 3 die Ausgänge.
Grüße, picass
Nachtrag: zwecks der Leistung: die beiden Motoren laufen bei je ca. 200 mA an und auch ausreichend schnell, mit max. 400 mA wäre sicher die Grenze des Notwendigen erreicht.
fernsteuerung5.jpg
Mich würde es wundern wenn Conrad mal keine Apotheken Preise hätte aber das ist sicher lich Geschmacks Sache wo du den Kram kaufst.
Sofern du kein pic nutzen willst gibt es auch sowas 'fertig'
Z. B. Sowas
Rc schalter (https://www.ebay.de/itm/204555716709?mkcid=16&mkevt=1&mkrid=707-127634-2357-0&ssspo=rib-RHB_TKm&sssrc=4429486&ssuid=jwjvoxh2sjo&var=&widget_ver=artemis&media=COPY)
Da gibt es natürlich allerhand Sorten.
Da musst du bei deiner funke schauen was die so kann. Es gibt Funken die auf ein Kanal mehrere Schalter legen können. 1ms alle aus 1,2ms Lampe 1 an, 1,3ms Lampe an, 1,4 Lampe 1 und 2 an. Ihrgendwie So geht das.
Mein Drucker Arbeit grade an mein servo Arm. Natürlich nicht final aber auch ich konnte nicht warten und habe fix was konstruierst zum testen. Mal sehen ob ich noch dazu komme es zusammen zu Schrauben
Hallo picass,
Auch so eine Funkfernsteuerung ist nicht ganz einfach für Deine Zwecke einzusetzen, wenn Vorbehalte hinsichtlich der erforderlichen Peripherie bestehen. Es werden dann sinnvoller Weise in der Realität nur noch käufliche Module verwendet. Das Angebot ist ja riesenhaft.
Beim simplen Knopfdruck kann man wohl nur die Dauer oder dessen Häufigkeit auswerten.
Halte ich für ungeignet, um damit eine Analogfunktion in Deinem Sinne auszulösen.
Das Problem beim Selbstbau aber bleibt immer: Wie verarbeitetet man den Ausgangsimpuls des RC-Empfängers an Kanal 1-4 + n zur Steuerung Deiner Raupe?
Da kommt wieder die RC-Pulsintegration ins Spiel. Bei Ub =5V erreicht man ca.1V (Puls 1ms) bzw ca.1.8V(Puls 2ms). Muss also evtl mittels Schmitt-Trigger und/oder OPA. angepasst/verstärkt werden.
oder
man verwendet zur Auswertung des 50Hz/1-2ms PW-Signals eine MCU, dann kann
die Pulsbreite direkt (Capture/Compare) und/oder eine analoge Spannung per ADC ausgewertet werden, erscheint mir eher als praktikabel.
Wobei ich immer noch meinen ursprünglichen Vorschlag für am einfachsten durchführbar halte...
Für die Antriebe selbst und eventuell 2 servos für die Kamera braucht er kein mcu sofern die fertig regler Lösung genommen wird.
Glaube auch nicht das es beabsichtigt ist irgendwann ein pic an den Empfänger
Anzu schließen.
Jungs....., könnte sein, dass mir ein Durchbruch gelungen ist.
Mit weiteren Manipulationen in dem Drahtverhau des Steckbretts ist gerade eben die Funktion "Gas geben" umgesetzt worden. Jetzt müsste noch die gegenteilige F, nämlich "Bremsen" dazu gesellt werden, und dann - ach - das Ganze sauber aufbauen und dann das Alles an die vorhandene Fernsteuerung dran knipsen, und dann.... Aber der Oszi ist zufrieden mit der Gasannahme und dieses Signal ist recht eindeutig.
Is klar, das ist alles nur ein erster Anfang - ich liebe diese verbalen Fehlgriffe wie Geschäfts-"Neu-Eröffnung". Wenn der tatsächlich gelungen sein sollte, kommt bestimmt noch "Besseres" hinterher. Aber Irgendwie muss es losgehen und im Moment geht es....
Grüße, picass
fernsteuerung6.jpg
Ui das sieht ja spannend aus.
Und hört sich auch so an.
Also ist die 20 Kanal funke raus?
Hallo!
Also, auch wenn ich hier vielleicht schon zu spät komme:
Wie hier schon geschrieben wurde, ist der Standard- Servoimpuls (1,5+-0,5)ms, entspricht Servoweg -100%...0...100% . Servos verkraften i.a. mehr, man braucht ja auch Reserven für die Trimmung.
Ich habe mal ein Servo an meinen Eigenbau- Servotester gehängt und ein paar Bilder gemacht. Testobjekt ist ein altes kampferprobtes (Modellflugzeugabsturz, sog. "Hohe Landung" :o ) Standardservo C508.
Man sieht, dass dieses Servo bis +-150% Weg mitmacht.
Üblich ist eine solche Impulslängenzuordnung, je nach Anwendungszweck:
Impuls: 1ms 1,5ms 2ms
Ruder links Mitte rechts Flugzeug stop/Leerl. Halbgas Vollgas Fahrzeug rück stop vor
Falls es von Interesse ist, hier noch ein Link zu einem Selbstbau- Fahrregler mit PIC: https://www.bhabbott.net.nz/bridge.html
Gruß PICkel
-150.jpg -100.jpg Mitte.jpg 100.jpg 150.jpg
|
|
|
Schönes, geradezu professionelles design!
daumen_hoch daumen_hoch
Zitat von: Ottmar in 19.02.2024, 20:00:08 CETSchönes, geradezu professionelles design!
Danke, Ottmar!
Und natürlich mit einem PIC (16F819) gebaut.
Kann übrigens auch Servosignale vom Empfänger messen.
Gruß
PICkel
Sieht sehr gut aus!
Da kann ich derzeit nur von träumen :D
Muss noch auf meine 10 Servos warten. In der Zwischenzeit bastel ich weiter an mein i2c master, slave und der Konstruktion
Zitat von: PICkel in 19.02.2024, 19:27:36 CETFalls es von Interesse ist.....
Ist das ein Eigenentwurf von dir? Und falls ja, dürfte ich den übernehmen und davon ein paar Platinen anfertigen lassen?
Grüße, picass
Zitat von: picass in 20.02.2024, 18:53:36 CETIst das ein Eigenentwurf von dir?
Meinst Du die verlinkte Schaltung mit dem Speed-Controller?
Wenn ja: Ich bin nicht der Urheber und habe einfach nur mal nach einem Fahrtregler gesucht.
Ein Tipp: Die Brücke mit den 4 Stück SI44xx lässt sich durch einen ZXMHC 6A07 T8TA (Reichelt: 1,60EUR) ersetzen, wenn 1,5A Motorstrom ausreichen.
Gruß
PICkel
Ja, das Teil aus dem Link meinte ich.
Danke auch für den Tipp mit dem Treiber, schaue gleich mal bei Reichelt rein.
Die Board-Datei hatte ich auch gleich in meine Eagle-Version geladen, klappte, aber es fehlt natürlich der Schaltplan. Is klar, da geht es fast nur um die Werte für Widerstände.
Ansonsten komme ich gerade keinen Millimeter weiter, weil Anderes überlagert:
mein heißgeliebter Elektro-Roller - mittlerweile knapp 6 Jahre alt - spackt rum. Da geht zwar selten, aber immerhinque während der Fahrt ruckartig der Saft aus und ich muss den 100 kg-Apparat nach Hause schieben. Es wird wohl die umfangreiche Elektronik-Platine, welche neben den furchtbar vielen 18650-Zellen im Akku-Gehäuse sitzt, 'ne Macke haben. Aber bis das gerichtsfest bewiesen ist......, au man, wie macht man einen Fehler dingfest, der höchstens im Abstand von Monaten auftaucht? :-[
Grüße, picass
Zitat von: picass in 21.02.2024, 11:12:08 CETEs wird wohl die umfangreiche Elektronik-Platine
Du meinst die BMS -Platine (Batteriemangement-System) Ich kenne diese vom E-Bike. Die bekommt über das CAN-System immer einen Inpuls um Spannung zu liefern. Außerdem vergleicht sie beim Laden die Batteriezellen, ob sie alle gleich sind. Ansonsten schaltet sie Widerstände zwischen den Zellen, damit sich die Spannungsunterschiede ausgleichen. Wenn die Spannungsunterschiede zu groß sind, dann läd sie auch nicht die Zellen. Außerdem wird die Zellentemperatur gemessen. Werden die Zellen evtl. zu heiß?
Übrigens ich habe mir einen neuen Akku bestellt, evtl. schreibe ich ein Programm, wo ich den Akkuzustand auslesen kann.
Die Akkuzellen selbst in dem Roller-Akkupack sind allesamt top in Ordnung und perfekt ausbalanciert. Übermäßige Hitze kann es nicht sein, denn der letzte Ausfall vollzog sich nach nur 300 Metern Fahrstrecke und das noch bergab. Als Ersatzteil ist das BEM hier in D nicht zu kaufen - nur für Händler. Is klar: in Fernost gibt es sowas. AliExpress bietet das an, kostet aber auch schon 150 € und sicher mit Anleitung in Chinesich - wenn überhaupt.
Zu unseren Projekten:
Habe mal einen Entwurf für eine Motortreiberplatine angefertigt, in welcher das freundlich-verlinkte kleine Treiber-IC sitzt. Ansonsten noch ein 8-po-16F...., aber den kann man im Layouot ja ganz fix durch was Anderes ersetzen. Die Platine misst 2,7 cm im Quadrat.
Schaut bitte mal auf diese Schaltung, wenn ihr nichts zu mosern findet, würde ich ein paar Platinen davon anfertigen lassen.
Grüße, picass
motortreibersch.pngmotortreiberbrd.png
Hallo picass,
folgendes ist mir aufgefallen:
- Es fehlt der Anschluss für den Servoimpuls (GP3/RA3)
- RA2 ist unbeschaltet, im Original ist an GP1 die Unterspannungsabschaltung
- Werden die Motoren nur mit max. 5V betrieben?
Wenn NEIN, dann fehlen die Transistoren 2N7002 (oder vergleichbare) zur Pegelanpassung
Gruß
PICkel
Ich würde am Spannungsregler - Eingang noch einen Elko hängen. Die Motorspannung, warum greift Du diese vor der Diode und der Sicherung F1 ab?
Noch was:
Der Spannungsregler TLV... schafft nur 100mA. Normalerweise versorgt so ein Drehzahlsteller mit den stabilisierten 5V auch den Empfänger und die Servos (BEC = Battery elimination circuit). Wenn Du auch Servos an den Empfänger anschließen willst, ist der TLV überfordert.
Ein Pad, um die stabilisierten 5V abzugreifen, wäre auch sinnvoll.
Also....., die Schaltung war ein erster Entwurf. Dieses verbal Doppelt-Gemoppelte zeigt an, dass natürlich Verbesserung und/oder Nacharbeiten anfallen werden. Aber bevor ich eure drei Berichte las, hatte ich gestern zum späten Abend anstelle von Glotze schauen (Maybritt Illner, da komm ich sonst nicht von ab, meine Frau schätzt das), noch ein Doppel angefertigt, also das Ganze für zwei Motoren. Das eher, um den Platzbedarf einschätzen zu können, sind aber auch nur 3x4 cm. Is klar, ein geeigneter PIC würde das auch alleine übernehmen können. Hatte einfach Eagle solange nicht mehr in Betrieb, das musste jetzt sein.
Ja, eine einzige Stromquelle für PIC und Motoren war vorgewählt. Das Datenblatt gibt soweit ersichtlich aber keinen Anlass, in der Nähe von 5 Volt zu bleiben. Die Mosfets sind für 60 Volt gut. Was mit "Transistor für Anpassung" gemeint ist, vollzieht sich mir daher nicht. Vielleicht wirfst du, PICkel, mal rasch eine Handskizze aufs Papier, damit ich sehen kann, was du meinst. Dieses Treiber-IC muss aber doch auch direttissima von einem µC ansteuerbar sein.
Klar, zusätzliche Elkos, Sicherungen, etc. würden die Sache noch runder machen. Eine Erweiterung der Schaltung für z.B. die zusätzliche Ansteuerung von Servos wäre natürlich ein besonderes Anliegen. Aber bevor ich an so'ne Universal-Für-Alles-Mögliche-Platine ran gehen würde, reicht es mir im Moment, eine Basisplatine für erste Experimente mit dem Einarbeiten in pulsweiten-gesteuerte Motorreglung zu haben. Das wird schon eh eine ziemliche Nummer werden. Hatte gestern Abend erstmals in das ASM-File dieser oben verlinkten Platine (ohne Schaltung, nur das Board-Layout) geschaut und nur wenig verstanden. Das würde - wenn überhaupt - ein Langzeitprojekt.
Aber die Zeit jetzt fehlt sowieso - mein E-Roller macht mir viel zu viel zu schaffen und nun steht auch der nächste Urlaub Anfang der nächsten Woche an und das braucht fast alle Zeit. Inzwischen rackert ihr mal feste weiter, >:D reinschauen werde ich bei Gelegenheit schon.
Grüße, picass
motortreiber4sch.pngmotortreiber4brd.png
Zur Erklärung, weshalb die 2* 2N7002 o.ä. nötig sind:
Ich habe die rechte Seite des Original- Schaltbildes mal so geändert, wie Du es geplant hast. Kommentare sind in rot geschrieben.
Angenommen, Du hast 9V Betriebsspannung/Batteriespg. für die Motoren. Der PIC kann aber nur max. 5V liefern. Damit kann die Gate-Source-Spannung am oberen Brücken-MOSFET nicht unter (9V-5V)= 4V fallen.
Über ca. 2V Ugs beginnt der MOSFET des ZXMHC zu leiten.
Das heißt, der obere Brückentransistor (Q4) wird nie sperren!
Deshalb muss die Ansteuerung dieser MOSFETS über zusätzliche Transistoren erfolgen (blau eingekreist).
Gruß
PICkel
Bruecke_.png
Bruecke_.png not found
Zitat von: pic18 in 23.02.2024, 19:56:56 CETBruecke_.png not found
Bitte nochmal probieren. Bei mir funktionierts.
Hatte dieser Tage das gleiche Problem mit den Bildern vom Servotester. Hat sich nach kurzer Zeit erledigt gehabt.
danke, jetzt gehts auf
Zitat von: PICkel in 23.02.2024, 20:17:12 CETZitat von: pic18 in 23.02.2024, 19:56:56 CETBruecke_.png not found
Bitte nochmal probieren. Bei mir funktionierts.
Hatte dieser Tage das gleiche Problem mit den Bildern vom Servotester. Hat sich nach kurzer Zeit erledigt gehabt.
Hallo
Das Anzeigen von Anhängen kann manchmal etwas dauern bis man den Anhang sieht.
Grund: Der Anhang wird überprüft, auf Fehler und anderen Sachen. Daher kann es etwas dauern bis man ihn sieht.
Euer ADMIN.
@PICkel : Dein Hinweis auf die fehlende Pegelanpassung besteht natürlich zu Recht. Das downgeladene Datenblatt hatte ich nur sehr überflogen und dabei nicht beachtet, dass in dem Gehäuse tastsächlich nur die 4 Mosfets stecken. Quasi automatisch war ich davon ausgegangen, dass es sich bei der Abbildung auf der ersten Seite um ein Symbolbild handelt und dass innendrin verborgen ein IC mit reichlichem Innenleben schlummert. Dieser Punkt wäre somit geklärt...., danke auch für das Erweitern des Schaltplanes.
Jetzt könnte man noch drangehen, in der Schaltung für 2 Motoren nur einen Pic einzusetzen. Das müsste doch mit denjenigen PICs, welche 2 MMVs intus haben und in einem 28-pol-Gehäuse sitzen zumindest von der Zahl der Anschlüsse her hinkommen. Dann bitte aber auch - wenn das nicht zuviel verlangt sein sollte - noch diejenigen Anschlüsse am PIC benennen, welche für Steuerungszwecke sonst noch gebraucht werden.
Aber um das nochmal anzusprechen, ein entsprechende Platine würde ich ganz bescheiden nur für erste Experimente mit dieser Art der Motoransteuerung nutzen und das auch nicht mit größtem Nachdruck. Die Platinenerstellung wäre aber schon eine lohnende Sache....., für so Eagle-Liebhaber wie mich. >:D
Grüße, picass
Das ist mir noch eingefallen:
Alle MOSFETs brauchen wegen der hochohmigen Gates einen "Entlade-" Widerstand zwischen Source und Gate. Das sind die 10k und 2,2k im verlinkten Schaltplan.
Der Grund: Ohne Ansteuerung durch den PIC hängen die Gates "in der Luft" und können durch elektrostatische Einflüsse angesteuert werden.
Schalten zufällig der obere und der untere MOSFET eines Brückenzweiges durch, gibt es einen Kurzschluss der Batteriespannung.
Das kann bei folgenden Szenarien passieren:
- Einschalten: Bis zum Aufwachen des PIC sind die GPIOs hochohmig (TRISIOx = 1). Das dauert bis: Vdd anliegt, der INTOSC läuft, sowie Reset, Programmstart und die GPIOs aktiv sind. Das geht recht schnell, sollte aber trotzdem beachtet werden.
- Der "Supergau": Der PIC startet nicht wegen:
- falscher Konfiguration (INTOSC, MCLR)
- Programmfehler
- kaputter PIC oder 5V-Regler
- kaputte Sicherung (In Deiner Schaltungsvariante, also quasi eine "Verunsicherung")
Wenn da etwas schief geht, kann es einen längerdauernden Kurzschluss und Rauchzeichen geben!
Zum Thema "1 PIC für 2 Motoren":
Kann man machen. Beachte aber, dass dann 2 Kanalimpulse an 2 PIC-Eingängen auszuwerten sind. Und damit eventuell auch 2 Timer für die Impulsmessung und weitere 2 für die 2*PWM nötig sind.
Ich würde die Lösung mit 2 PICs wegen des einfacheren Programms bevorzugen und eventuell gleich das fertige Hexfile (für PIC12F675) aus dem Link nehmen.
Benötigte PIC-Anschlüsse für jeweils 1 Motor:
4* Brückenansteuerung
1* Eingang Servoimpuls
und bei Bedarf 1* pro PIC 1 ADC-Eingang für die Batterieüberwachung
Peripherie im PIC: 2 Timer, PWM, ADC(bei Bedarf)
Genau genommen könnte man die Brückenansteuerung auf 2 Portpins reduzieren, dann würde sogar ein 6-Beiner PIC10F322 reichen.
Das ist aber nur erstmal eine Idee von mir...
Gruß
PICkel
Danke für deine ausführlichen Hinweise. Da wird ja einiges an Ge-Eagle auf mich zukommen, aber erst nach dem Abflug in den Süden.
Grüße, picass
Ich habe grade im Datenblatt von 18F2XK20 gesehen das es sogar möglichist Ausgänge als Halb oder voll Brückenausänge zu definieren.
Eventuell kann man sich damit das etwas vereinfachen. Die Ausgänge heißen dann "P1A bis P1D" und sind bei PortC (P1A) Und PortD (P1B, P1BC,P1D)
Gruß
Cobra
Welches ist das Gebot der Stunde? ::)
Aufrüstung!
Grüße, picass
fernsteuerung7.jpg
Sieht super aus!
Wünsche dir viel Spass und freude beim erforschen!
Ich habe bei meiner bestellung 5x "360°" Servos mit bestellt.
Ich hätte zwar selbst den Poti ausbauen und durch ein Widerstand ersätzen können, aber warum
nicht mal das Angebot war nehmen. Habe inzwischen auch damit etwas forschen können.
Zu meinen erstaunen: Obwohl ich mit 1 Byte nicht grade die genaueste Positionierung hinkriege (ebenfalls
eine Erkenntis durch meine Versuche) bin ich aber in der Lage ein Punkt zu finden wo der Servo steht.
Somit kann man also Links,Rechts drehend in Lansam bis "komplette eskalation" und Stop realisieren.
schönes Wochenede euch
Cobra
Der zeitliche Knoten musste endlich durchschlagen werden, deshalb die Sammelbestellung. Basteln ist 'ne feine Sache, aber vorwärts kommem muss auch sein.
Eben gabs die erste Inbetriebnahme: Servo, Schalter und Fahrtenregler funktionieren soweit ersichtlich prächtig. Diese Version der F-Steuerung ist speziell für Kettenfahrzeuge oder aber z.B. Schiffe und Autos gedacht. Für Flugzeuge wird eine andere angeboten.
Noch nicht klar ist mir die Funktion der beiden Drehregler - grün markiert. Ein proportionales Verhalten konnte ich an deren Anschluss noch nicht beobachten. Da muss ich wohl mal mit einem Oszi ran.
Kennt ihr das Ding im zweiten Foto noch? Gabs als Beilage zur Anleitung! Von meinen diversen PCs hat einer noch so'n Laufwerk und das verkümmert normal ohne Nutzung. >:D
Grüße, picass
fernsteuerung8.jpgfernsteuerung9.jpg
Ich kann mir vorstellen das man bei den beiden Dreh Potis einstellen kann ob es schalten oder proportional sein soll.
Aber da wirst du schon noch hinter kommen :)
Hi picass,
mit den 2 Drehreglern (je ein Propotionalkanal) kannst Du z. B. eine Kamera schwenken und einen Greifer öffnen/schließen.
Is klar..., meine Neugierde verhindert, Rücksicht etwa auf Garantieansprüche zu nehmen. Kaum war der erste Funktionstest gelaufen, wurde auch schon das Gehäuse des Fahrtenreglers geknackt. Es bestand ein leiser Verdacht, dass da innendrin evt. und vielleicht was Bekanntes sein könnte! >:D Und Tusch, so kam es dann auch: ein veritabler PIC sitzt drin. Den hinterlistigen, kurzfristigen Gedanken, die Elektronikplatine "abzukupfern" verwarf ich aber schnell wieder. Geht alles, würde mir aber in diesem Moment doch zu lange dauern.
Interessant fand ich die eher selten gesehene Art der Kühlung der Leistungs-Elektronik: auf den Mosfets sitzt ein kunstvoll erstelltes Wärmeleitgummi, dies graue Zeug. Da drauf wird dann der exakt dazu passende, blaue Kühlkörper geschoben. Der soll laut Anleitung heiß werden (Anm.: ...können). Diese Art der Kühlung erinnert mich an eine sehr Ähnliche, gesehen dunnemals in einem Sinclair ZX Spectrum. Da wurden die RAMs derart gekühlt. Wisst ihr noch, was der Spectrum war?
Weiter geht es evtl. erst später. Hatte erst nur einen M-Regler bestellt, der zweite kommt am Montag. Und der Oszi steht noch im Regal, aber lass ma..... Die schon zitierte Neugierde, welche Signale aus den o.g. beiden Drehreglern raus kommen, nagt schon wieder.
Grüße, picass
motortreiber5.jpgmotortreiber6.jpgmotortreiber7.jpgmotortreiber8.jpg
Der Oszi spuckte als Erstes dieses aus, angeschlossen war ein Motor:
Bild 1: der Empfänger sendet an den Motorcontroller ein Rechtecksignal mit konstant 19,9 mS Dauer. In Neutral-Stellung liegt die "1"-Zeit bei 1,5 mS / bei volle Pulle vor am rechten Steuerhebel dann bei 1,99 mS / bei Pulle zurück 1,0 mS.
Die nachfolgenden Bilder wurden direkt an den beiden Motorpolen abgegriffen.
Bild 2: ein wenig vorwärts
Bild 3: fast voll vor
Bild 4: ein wenig rückwärts
Bild 5: fast voll zurück
Gettz was Putziges! Sobald der Fahrtenregler an den Anschluss des rechten der beiden oben am Sender vorhandenen Drehregler angeschlossen wurde, tat sich am Motor nichts.
Dabei war das vom Empfänger zum M-Controller abgegriffene Signal exakt genauso wie auf Bild1, wonach der Motor lief. Die Amplitude dieses Signals war jeweils auch gleich: 3,2 Volt. Am Motor lagen - wenn er denn lief - 5 Volt (Rechteck)an.
Nach wie vor: was geht da bei den beiden Drehreglern ab?
Grüße, picass
SCR01.jpgSCR02.jpgSCR03.jpgSCR04.jpgSCR05.jpg
Nachtrag:
Im zweiten Anlauf konnten die beiden Drehregler doch zu Sinnvollem gebracht werden. Der Motor läuft, aber nur in einer Richtung, Umkehr ist nicht. Die erste Hälfte des Drehbereiches ist auch quasi ohne Wirkung. Es lässt sich schon analog was steuern, aber halt nicht umpolen.
Grüße, picass
Das wird ein schutz Mechanismus sein.
Der Motor stelle erwartet als erstes ein 1,5ms Signal, mittelstellung Motor steht.
Von da aus kannst du dann entweder vorwärts >1,5ms oder rückwärts <1,5ms fahren.
Schließe mal ein servo an, dieser sollte sich immer sofort dahin bewegen wies der Impuls vorgibt.
Nu' isses amtlich und – fast – alles funktioniert, wie es zu erwarten wäre. Schon vor dem Lesen deines Beitrages – ich schwöre es ! - , hatte ich mich daran erinnert, dass vor dem Einschalten der Funkquetsche diejenigen Regler, welche analoge Signale ausgeben sollen, in Mittelstellung zu bringen sind. Im Falle der sich automatisch ,,mittelnden" beiden Sticks re und li war das kein Prob, aber bei den beiden Fraglichen oben hatte ich das nicht beachtet.
Nach dem Lesen deines Beitrages sind nun Bilder nach neuem Testlauf erstellt und die verraten die blanke Wahrheit: die Zeitachse der Bilder (waagerecht) löst mit 500µS pro Linie (Quadrat) auf und die beiden Positionsmarker stehen nun auch passend.
Demnach spuckt der Empfänger in Richtung Motorcontroller ein Rechteck aus, dessen ,,1"- Zeit in der Mittelstellung der Analog-Regler genau 1,50 mS lang ist. Bei volle Pulle vorwärts wird das dann zu 2,0 mS, bei ,,vorwärts Kameraden, wir müssen zurück" werden es 1,0 mS.
Stehen die beiden oberen Drehregler anfangs in Mittelstellung, findet die Analog-Regelung dort dann auch statt, gilt auch für einen Motor.
Das ,,fast" bezieht sich darauf, dass beim Umschalten von vorwärts auf Rückwärts meist? / immer? von der Mittelstellung aus zweimal nach rückwärts gehebelt werden muss. Im umgekehrten Wechsel ist das nicht so. Scheint eine Eigenart der Schaltung zu sein.
Wäre bei Flugmodellen fatal, bei so'nem Kriecher wie meinem Kettenfahrzeug wirds wohl nur 'ne kleine Macke sein.
Grüße, picass
SCR07.jpgSCR08.jpgSCR09.jpg
Zitat von: picass in 17.03.2024, 10:43:30 CETWäre bei Flugmodellen fatal, bei so'nem Kriecher wie meinem Kettenfahrzeug wirds wohl nur 'ne kleine Macke sein.
Grüße, picass
Auch das würde ich als Schutzmaßnahmen ansehen. Da vorwärts i. D. R. Immer schneller ist, wäre es unklug sofort in den rückwärts Gang zu gehen. Mechanik macht das kaum mit, die hohen Ströme sind ebenfalls nicht grade gesund für die Elektronik.
Da wird entweder eine Zeit gewartet oder wenn der Steller das kann, auf ein Strom kleiner als x gewartet.
Kannst ja mal versuchen :Gas geben, mittelstellung, 1s warten, rückwärts
Bin sicher das es so funktionieren sollte.
Keiner, auch kein Flugzeug würde von Vollgas auf vollzuruck gehen.
Eventuell steht das aber auch in der Beschreibung von dem motorsteller?
Zitat von: ^Cobra in 17.03.2024, 11:03:12 CETBin sicher das es so funktionieren sollte.
Es ist so, wie du gesagt hast. Also fast....! >:D
Hab's gerade ausprobiert. Wenn man die eine Sekunde großzügig auslegt, dann muss man keinen zweiten Anlauf für "zurück" nehmen.
Die mal-wieder-Einschränkung mit dem "fast" bezieht sich auf den Wechsel von "zurück" auf "voraus". Da kann man den Hebel direkt durch reißen und die Umpolung der Laufrichtung findet ohne Gedenkpause statt. Beide Richtungsänderungen dieserart wiederholt ausgeführt, nur in der einen Richtung muss eine Pause sein. Ob der Wegfall der Pause in der "rück-vor"-Richtung was Gutes für die Elektronik und den Motor ist, steht auf einem gesonderten Blatt. Und ja, in der Anleitung findet sich ein Hinweis darauf, dass man nicht ohne Pause retournieren sollte.
Die Stromversorgung ist etwas kompliziert angelegt. Wenn kein Fahrtenregler (FR) an den Empfänger angeschlossen ist, dann muss über ein gesondertes Kabel und einen entsprechenden Anschluss der Empfänger extern mit Saft versorgt werden, irgendwas zwischen 4,0 und 6,5 Volt. Ist hingegen ein FR mit einem Motor angeschlossen, muss man die zuvor beschriebene Versorgung abknipsen und weglegen, weil dann der Empfänger quasi "von hinten" mit dem Saft für den Motor über den FR versorgt wird. Beides soll man auf keinen Fall dran lassen, weil - laut Anleitung - "der Fahrtenregler einen BEC beinhaltet".
Ist 'ne Bildungslücke bei mir. BEC ??? Da fallen mir Basis, Emitter und Collector ein, aber diese Bezeichnung ist mir nicht geläufig.
Grüße, picass
Moin Picass,
also BEC ist eine oft in Motor stellern verfügbare Funktion um die Steuerspannung für Empfänger und anderen "kleinkram" her zu holen.
Im Grunde ist es eine Spannungsquelle mit ein Linarregler o.ä. der eine Spannung von 5V liefert.
Hier mal der Wiki Eintrag Dazu:
Wikipedia/BEC (https://de.wikipedia.org/wiki/Battery_Eliminator_Circuit)
oft haben große modelle Spannungen von >12V an den Motoren um genau Power zu haben. Der Emfpänger, und auch die meisten Servos
mögen es aber nur bis etwa 7V aushalten. Daher muss man entweder 2 Akkus nehmen,oder man regelt es runter. Wenn es "automatisch"
von ein Regler Runter geregelt wird, ist es BEC. hier wird also bei den 3 poligen Stecker nicht die Versorgung eingespeist sondern geht "raus".
Daher ist es wirklich sehr wichtig, niemals einspeisen lassen wenn bereits Empfänger Versorung vorhanden ist.
Gruß
Cobra
Ist auch 'ne Wissenschaft für sich, dieser Modellbau und sein Equippment! ???
Danke für deine Hilfestellungen, Cobra. Morgen kommt - hoffentlich - der zweite Motorcontroller und dann raupt es los.
Diese Reely Fernsteuerung hat übrigens eine interessante technische Möglichkeit. Bei meiner ersten Version einer Raupensteuerung via Kabel wird jede Kette für sich geregelt, eine Kurvenfahrt funktioniert dann durch höhere/geringere Geschwindkeit einer Kette. Also zwei Schubhebel gleichzeitig in Betrieb, anders gesagt, es werden zwei von diesen Kreuzknüpeln benötigt.
Bei dieser HT-10 kann man nun auch zwei Kanäle "mischen". Dann wird mit nur einem Kreuzknüppel alles gesteuert. Vorwärts und rückwärts mit dem Hebel nach vorne, rsp. hinten und die Kurvenfahrt mit demselben Hebel halt links u rechts. Bin mal gespannt, wie sich das bewährt. Zudem gibt es noch Trimm-Schalter. Sollte das alles funktionieren, würde das eine komfortable Steuerung ermöglichen und man hätte halt einen Kreuzknüppel frei für andere Funktionen.
Grüße, picass
BEC = Battery-Eliminating-Circuit.
Beachten: Stromaufnahme aller Servos muss durch BEC aufgebracht werden können.
Dieses BEC-Zeugs macht mich noch wuschig! Ist das ein Wortgeschwurbel und tatsächlich sitzt da ein ordinärer 3-pin-Festspannungsregler drin oder was für 'ne vermeintlich intelligente Stromversorgung soll das nun sein - insbesonderer unter Berücksichtigung der erhobenen Forderung, dass außer ihr (der BEC) nix anderes angeschlossen sein soll, jedenfalls nicht der sonst übliche externe Versorger (meist ein Akku) an einem speziellen Anschlusspin am Empfänger?
Heute ist der zweite Fahrtregeler (FR) gekommen. Darf man nun zwei dieser FR'S gleichzeitig anschließen oder bekämpfen sich dann deren BEC's? Muss man an einem BEC die vorgesehene externe Stromquelle weglassen oder doch nutzen? Doch nutzen hieße dann, die Stromanschlüsse der beiden FR's parallel zu schalten.
Grüße, picass
ich würde davon ausgehen das nur bei ein Regler das BEC aktiv sein darf um Empfänger und Steuerelektronik zu versorgen.
Stimme Cobra zu!
Mit einem Akku (4,8-6V als Spannungs/Stromversorgung stellt sich das Problem nicht.
Im Modellflug verwendete BEC's sind praktisch immer Schaltregler (I max ca. 1,5 -ca 3A,)
Schließ doch nur eine BEC an und alle Servos (4?) die verwendet werden. Dann rührst Du an beiden Knüppeln und beobachtst die BEC-Spannung. Wenn diese nicht (nach einiger Zeit) einbricht dürfte es die BEC packen. Ein üblicher 7805 macht bei Überhitzung dicht bis die Temperatur wieder im grünen Bereich ist.
Hab's gestern drauf ankommen lassen und ein Wechselspiel der diversen Möglicheiten ausprobiert. Schließt man einen Fahrtreger (FR) an, zeigt das (alte) Netzgerät mit seiner Auflösung von 10 mA am digit. Amperemeter 0,15 A an, solange noch kein Motor läuft. Schließt man dann noch den zweiten FR dazu an, ändert sich an der Anzeige nichts. Alle mögliche An-u. Abschaltungsstellungen hatte ich ausprobiert: klappte alles. Offensichtlich vertragen sich die beiden BEC auch dann, wenn beide je einen Motor versorgen.
Auf einem Bild der Schaltung sieht man einen Baustein, welcher heutzutage eigentlich nur noch in Schaltreglern sitzt: eine Spule. Die ist zwar sehr winzig, aber mit Hochfrequenz schaffen die auch was weg. Die Schaltungen sind ja exakt gleich und die Bauteile-Toleranzen müssen nicht wirklich ein Prob darstellen. Vielleicht arbeitet von zweien nur einer oder beide je zur Hälfte. Egal, ich probiere den Parallelbetrieb. Wenn denen das nicht passt, werden sie sich melden. >:D
Grüße, picass