Yardforce SA500eco Akku-Elektronik-Platine reparieren

Begonnen von picass, 28.03.2025, 18:54:57 CET

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picass

Schwitz! Da hab' ich mir was vorgenommen: Ausgang ungewiss! Sicher ist nur, dass der zugehörige Grasmäh-Robboter sich nach dem Winterschlaf mit seltsamem Muster seiner LED-Anzeigen meldete. Ein fast baugleicher Akku eines anderen Robbis erweckte den Wintermüden aber aus dem Schlaf und damit arbeit er. Also, ganz einfach, jetzt nur noch die Platine der Elektronik reparieren! Jeder A-Pack hat 3 Anschlüsse: GND, Plus und noch einen: der weiße Draht. Am "Heilen" (rechtes Bild) liegt bei "noch einem" 6,5 Volt an. Beim Fraglichen aber nichts. Die elektronischen Bauteile sind freundlicherweise mit lesbaren Kennungen versehen und so kommt es, dass ich an der Ein-(?) oder Ausgangsschaltung (?) Leistungs-Fets erkennen kann. Aber diese Dinger waren bislang noch nicht meine Freunde, da breche ich mir einen ab. Im Moment kann ich nicht mal belastbare Spannungen messen, obwohl das "eigentlich" meine Paradedisziplin ist. Muss wohl an den hochohmigen Fets liegen, dass ringsrum so Seltsames sich ereignet. Ob das was wird....?
Dieser Akkupack hat einen Wert von 85 € plus Porto, es könnte sich also lohnen, wenn.....
Hat jemand mehr Erfahrung als ich mit diesen Fet's?
Grüße, picass
platine1.jpgplatine2.jpg

pic18

Das sieht so aus als wenn dies die BMS Platine ist, ist diese im Akku eingebaut? Wenn ja, dann sollten hier die einzelnen Akkuzellen angeschlossen sein. Hier dürfen die verschieden Zellenspannungen keine großen Spannungsunterschiede haben, sonst wird zum Schutz nicht geladen, bzw die Ausgangsspannung gesperrt. Du könntest versuchen, die einzelnen Akkuzellen so zu laden, dass sie alle den selben Spannungswert haben. Du musst auch aufpassen, wenn ein Temperaturfühler verbaut ist, dass du diesen nicht abklemmst. Das kann sich das BMS merken und für immer alles abschalten.

picass

#2
Ein Teil meiner Wirrungen ist aufgelöst: der ominöse dritte Anschluss über den weißen Draht muss die Stromzuführung für das Laden des Akkupacks sein. Wie oben beschrieben, waren mir bislang Mosfets mit ihrer Beschaltung längst nicht so geläufig wie ihre einfachen Vorläufer. Nach dem Abkratzen der Lackschutzschichten, dem "Gucken im Inet" kann das nur ein Eingang sein. Das war mir vorher nicht klar, denn am wD lagen 6,3 Volt an, das hätte ja auch gut eine Versorgungsspannung sein können z.B. für dasjenige Modul im Robbi, welcher für das Aufspüren der Signale des Begrenzungsdrahtes eingebaut ist. Genau dessen Nicht-Funktion führte nach bisherigem Kenntnisstand zur Nichtfunktion des Robbis.
Also nun einen wichtigen Schritt weiter und dennoch keine Erkenntnis, warum der Robbi mit einem anderen Akku funktioniert. Denn an dem anderen Akku ist nunmehr nichts anders: zwei Anschlüsse mit einmal GND und einmal Plus 27,5 Volt Ausgang.
Dass am dritten Anschluss, dem weißen Draht für die Beladung des Akkus bei dem einen Akkupack 6,2 Volt anliegen und bei dem anderen, dem vermeintlich fehlerbehafteten nix Volt anliegen, dürfte die normale Fahr- und Mähaktion ja nicht beeinflussen dürfen.
Hm...... Schritt weiter, aber noch nix wissen...
Grüße, picass
stromleitung.jpg

picass

#3
Zitat von: pic18 in 29.03.2025, 09:24:44 CET...als wenn dies die BMS Platine ist..... im Akku eingebaut
Hallo pic18 !
Ist mir eben aufgefallen, dass ich auf deinen Beitrag nicht eingegangen war. Das war unhöflich und ich bitte um Entschuldigung. Als Grund - sprich: Ausrede - führe ich an, dass ich von dem gelungenen Aufdröseln der Bauteile-Funktionen im Bereich des weißen Drahtes so beseelt war, dass ich diese Message unbedingt los werden wollte. Unbedingt, sprich allerschnellsten war notwendig, weil meine Frau mich beim Erstellen des obigen Beitrages "erwischt" und bedrängt hatte, weil ich heute für die Mi-Essen-Zubereitung ausgeguckt war. Einige Stangen Spargel weiter komme ich nun dazu, den besagten Beitrag zu würdigen.
Ja, es ist die im Akku-Pack eingebaute Elektronik-Platine. Die ist - wenig überraschend - mit Bauteilen übersäht, sodass man sich nur um die wichtigsten kümmern kann, will man nicht den nächsten Urlaub opfern. So ist der vorhandene µC noch nicht identifiziert, aber ein Pic scheint es nicht zu sein.
Status jetzt glaube ich nicht an ein Problem der Akku-Zellen selber. Es gibt auf den beiden, recht ähnlich aufgebauten Platinen des "funkenden-BMS" und des "nicht-funkenden-BMS" jeweils 8 Abgriffspunkte, angefangen bei null Volt - sprich: GND - bis hin zu ca. 28 Volt. Dem Augenschein nach sind 14 Zellen verbaut. Die zwischenliegenden Abgriffspunte lassen erkennen, dass alle Zellen dieselbe Spannung haben müssen. Einzige Ungewissheit: alle Zellen sind in Blöcken zu je 4 und einmal zu je zwei organisiert. Könnte natürlich sein, dass in einem Viererblock zwei zu wenig und zwei etwas mehr Spannung haben, was sich aber in allen Fällen egalisiert.
Nein, da wird kein Prob liegen. Theoretisch könnte die Spannung beim Prob-Akku beim ersten Stromfluss zusammen brechen. Weiß noch nicht, ob sich das prüfen lässt, weil im Betrieb die Anschlüsse schon bestens verborgen, rsp. geschützt vor allem sind.
Mal sehen, heute Nachmittag erfolgen noch ein paar Test's. Vielleich hatte ja auch nur der µC "einen Furz quersitzen", will sagen: der lief vielleicht in unguter Dauerschleife. So meine momentane Hoffnung.
Grüße, picass


pic18

Hast Du Mal die einzelnen Zellenspannungen nachgemessen? Die müssen alle gleich sein, die Zellen dürfen auch nicht tiefentladen sein. Die BMS schaltet sonst die Zellen aus Schutzfunktion ab.

pic18

ich habe mal im Inet nachgeschaut und bin auf folgende Seite gestoßen:
https://www.roboter-forum.com/threads/yardforce-sc600eco-laedt-nicht-richtig.52214/
Ist zwar ein anderer Roboter, aber das BMS sieht gleich aus, die Anschlußbelegung ist auch beschrieben.
Hier ein paar Bilder aus der Quelle von https://www.roboter-forum.com

picass

Hallo pic18 !
Danke sehr für deine viele Mühe. Pardon, aber leider geht dieses Bemühen in die falsche Richtung. Wäre die Spannung am Akkupack zu niedrig, würde das zunächst der Robbi selbst angezeigen und nach dem Ausbau des A's hätte ich das natürlich bemerkt. Beim ersten Einschalten des Robbis leuchte neben anderen ja auch die rote (Warn-) Led für zu niedrigen Ladezustand. Aber danach hatte ich den Robbi in seine Ladestation geschoben und dort mit Erfolg 3 Stunden laden lassen: die Warn-Led war aus. Und die Spannung am Pack liegt bei 27,5 Volt..., also rappelvoll. Das Prob muss woanders liegen. Gestern bin ich nicht mehr zu weiterem Testen gekommen und heute ist Sonntag und Geburtstagsfeier (nicht meiner). Erst Montag werden wir mehr wissen. Hoffe immer noch, dass der µC sich "verlaufen" hatte.
Grüße, picass

pic18

Zitat von: picass in 30.03.2025, 10:49:16 CESTdass der µC sich "verlaufen" hatte
welchen µC meinst Du? Den im BMS oder im Roboter. Wenn in BMS, dann mess doch mal die Ausgangsspannung vom Akkupack, wenn möglich unter Last. Ansonsten würde ich immer noch die einzelnen Zellen nachmessen. Kann sein, dass eine Zelle "Aussetzer" hat.
Was für einen Akku ist es denn? Hat dieser 7 Zellen mit  2 Ah?
Dann müsste die Ladeschlußspannung bei 7*4,2V = 29,4V sein.

picass

@pic18 : Du verharrst immer noch auf dem falschen Dampfer! Hier die Lösung:
--------------

Reparatur nicht gelungen, aber Patient geht es dennoch gut und er arbeitet wieder!
Nachdem das vorherige Geheimnis um die Funktion der Anschlüsse am Akku gelüftet werden konnte und zudem festgestellt worden war, dass es zwischen dem orig Akku (oA) und dem von einem baugleichen Robbi ausgeliehenen Akku (bRA) zwar einen Unterschied gab, der aber wohl keine Rolle spielt, kam heute der Härtetest – zunächst mit dem bRA.

Ergebnis: der Robbi robbt und führt alles aus, was von ihm erwartet wird. Aber er möchte ab sofort anders angesprochen werden. Bislang – wie üblich – war nach dem Drücken des Einschaltknopfes die Eingabe des (Diebstal-Schutz-) Codes, dann konnte der Druck auf die Taste ,,Mähen" erfolgen und schon hub das mit dem Robben  an.
Nunmehr spricht er auf den jahrelang gewohnten Code nicht mehr an, sondern verlangt eine komplizierte Abfolge von Tastendrücken auf seinem Bedienfeld. Ist das passiert, dann ja, sonst nicht. Bei der ,,Ja-"Prozedur entpuppt sich seine Led-Anzeige, dass er keinen Kontakt zum Begrenzungsdraht finden könnte, als Fake-News. Bei der ,,Nein"-Prozedur beharrt er aber auf dem fehlenden Kontakt und dreht sich nur kurz im Kreis. Dieses ominöse Verhalten zeigt der Robbi, egal, welcher Akkupack denn nun intus ist. Hat also nix mit dem Akku zu tun.

Es bleibt ein Fehler auf der Steuerungsplatine. Wie der während der Winterpause dorthin gelangen konnte, wird ein Rätsel bleiben. Der Akku war bei der ersten Inbetriebnahme zwar auf schlappem Ladezustand, aber mitnichten komplett leer, im Gegenteil, er machte ja allerlei, wenn auch nicht das Erwartete. Sonstige Fehlbehandlungen wie Stöße, schäbbige Lagerung – z. B. in nasser Umgebung – war nicht. Er lag die ganze Zeit friedlich in einer Ecke und wurde nicht angetastet.
Nun also: nix Rep, aber robben schon, nur die eigenwillige Ansprache wird bleiben. Na ja, hätte schlimmer kommen können.
Grüße, picass

pic18

Freud mich, dass es funkt. Wenns Probleme noch gibt, dann führe doch Mal einen Reset aus. Ist oben im Link beschrieben

picass

#10
Du bist ja echt ein geduldiger Racker! Also immer bemüht, zu helfen. Danke dafür.
Von den Resets gibt es bei diesem Robbi gleich zwei: der wirkmächtigste ist der sogenannte "Werksreset". Den hatte ich natürlich genutzt und der hat den µC auf der Hauptplatine (nicht die des Akkus) dazu verleitet, überhaupt wieder Sinnvolles - wenn auch mit Einschränkung - auszuführen. Der zweite Reset soll die Eingabe eines neuen Passwortes (PW)(Diebstahlschutz) ermöglichen. Und das funktioniert leider nicht mehr.
Statt wie üblich beim Anwerfen des Robbis das vierstellige PW einzugeben und dann auf "Mähen" zu drücken, ist nun recht Fummelarbeit bei den Tastendrücken angesagt. Der Haupt-µC hat also ein partielles Gedächtnisproblem und da wird es wohl keine Besserung mehr geben. Vielleicht neu flashen...., aber der Aufwand dafür lohnt nicht. Vorher dauerte das Starten - also die Befehlseingabe - fünf Sekunden, nun sind es ca. 12 Sekunden. Wenn wir mehr Probleme nicht haben, geht es gut. Gestern hat der Robbi über Stunden hinweg den Rasen beharkt und alle Funktionen ausgeführt, die ihm so einfiehlen und die gebraucht werden. Auch seinen Akku hat er zwischenzeitlich proppevoll geladen....., was will man nach dem Schrecken des Versuches der gescheiterten Erstinbetriebnahme nach dem Winter verlangen? Alles gut, also fast alles.
Grüße, picass

pic18

Ein Firmware aufspielen wird nichts bringen und das würde ich nur im äußerstem Notfall machen. Beim Werksreset ändert sich wie ich das sehe nicht das Passwort. Du mußt ein neues Passwort vergeben.
Ausschalten, Verriegelungstaste halten Einschalten, nach 6 sec. wenn alle LEDs blinken, neues Passwort vergeben...

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